Wie meine Hündin Fina mir zeigte, wer ich wirklich bin und was Dein Tier Dir über Dich verraten kann

Manchmal braucht es vier Pfoten, ein treues Herz und eine Menge Löcher im Garten, um zu erkennen, was wir selbst nicht sehen wollen.

Labrador Fina buddelt frech tiefes Loch im Sandkasten - Wie mein Hund mir zeigte wer ich bin.

Es war im Dezember 2015, kurz vor Nikolaus, mitten in der Adventszeit und wer mich kennt, weiß, dass diese Zeit ganz besonders für mich ist, als eine braune Labrador-Hündin in unser Leben stürmte und alles auf den Kopf stellte. Ihr Name: Fina. Meine Erwartung: eine treue Begleiterin, die sich liebevoll und ruhig in unseren Familienalltag einfügt. Die Realität: eine vierbeinige Lehrmeisterin, die mir schonungslos zeigte, wer ich wirklich war und wer ich nicht mehr sein sollte.

Was ich damals noch nicht ahnte: Fina würde mich auf die wichtigste Reise meines Lebens führen. Die Reise zu mir selbst.

Als Fina mir einen Spiegel vorhielt und ich noch nicht hinschauen wollte

Labrador Welpe Fina steckt zwischen Blumentöpfen fest. Eine Metapher für festgesteckt sein und innere Blockaden.

Am Anfang war alles aufregend. Ein neuer Hund, neue Routinen, neue Freude. Doch schon bald begann Fina, Verhaltensweisen zu zeigen, die mich ratlos machten.

Sie grub tiefe Löcher. Im Garten. Im Sandkasten der Kinder. Immer wieder. Als würde sie nach etwas suchen, das sie nicht finden konnte.

Sie fraß alles, was sie im Garten bekam. Gras, Erde, meine Lieblingsblumen und erntete später sogar unsere Erdbeeren, sowie Äpfel und Pflaumen direkt vom Baum, als hätte sie einen unstillbaren Hunger nach irgendetwas, das ihr fehlte. Natürlich ist sie ein Labrador, dachte ich. Labradore lieben Essen. Doch es war mehr als das.

Beim Spazierengehen zog sie ständig an der Leine. Alles war interessanter als ich. Jeder Geruch, jeder Baum, jeder Grashalm. Ihre Ohren schienen zuhause geblieben zu sein. Sie machte ihr eigenes Ding und ich? Ich war nur die Person am anderen Ende der Leine, die versuchte, sie zu lenken.

Vor anderen Hunden zeigte sie sich sofort unterwürfig. Sie duckte sich, machte sich klein, als wäre sie nicht genug. Als hätte sie keinen Platz, keine Berechtigung, einfach sie selbst zu sein.

Und dann kamen 2017 die krampfartigen Schwächeanfälle. Momente, in denen ihr Körper einfach nicht mehr konnte. Momente, die mich hilflos und verzweifelt zurückließen. Und auch meinen Kindern Angst machten. Wir wollten Fina um keinen Preis verlieren. Sie war und ist heute noch ein vollwertiges und wertvolles Familienmitglied und aus unserer Familie nicht wegzudenken - ein Geschenk von unschätzbarem Wert.

Ich versuchte alles. Training. Leckerlis. Geduld. Strenge. Tierärzte, sogar Medikamente. Doch nichts half wirklich. Äußerlich schien alles in Ordnung. Doch innerlich? Da stimmte etwas nicht. Und das Schlimmste, ich erlaubte mir selbst nicht, offen über unsere Situation zu sprechen. Ich wollte kein Mitleid.

Die Frage, die alles veränderte

Eines Abends saß ich erschöpft auf dem Boden, Fina neben mir, und eine Frage formte sich in meinem Kopf. Eine Frage, die ich lange weggeschoben hatte, weil ich die Antwort fürchtete:

„Was hat ihr Zustand mit MIR zu tun?"

Ich begann zu forschen. Ich las Bücher über Hundeverhalten, über Energie, über die unsichtbaren Verbindungen zwischen Mensch und Tier, über die Seele von Hunden. Ich buchte Onlinekurse und die verschiedensten Coachings, reflektierte viel und schrieb Tagebuch. Ich beobachtete Fina. Ich beobachtete mich.

Und dann sah ich es.

Fina grub Löcher, weil auch ich auf der Suche war. Auf der Suche nach mir selbst. Auf der Suche nach einem Leben, das sich wie meins anfühlte. Ich grub nur nicht im Garten. Ich grub in Ablenkungen, in Pflichten, in der Hoffnung, irgendwo die Antwort zu finden.

Fina fraß alles, weil auch ich versuchte, eine innere Leere zu füllen. Nur aß ich nicht. Ich funktionierte. Ich kümmerte mich um alle anderen. Ich lenkte mich ab. Ich schluckte meine Gefühle herunter, statt sie zu nähren.

Fina zog an der Leine, weil auch ich nicht bei mir war. Ich war überall, nur nicht bei mir selbst. Meine Aufmerksamkeit galt allen anderen. Meinen Kindern. Meinem Exmann. Meiner Familie. Den Erwartungen. Nur ich selbst? Ich kam nicht vor.

Fina unterwarf sich vor anderen Hunden, weil auch ich es allen recht machte. Ich duckte mich innerlich. Ich machte mich klein. Ich kannte meinen eigenen Wert nicht. Ich dachte, ich müsste perfekt sein, um geliebt zu werden.

Und Finas Schwächeanfälle? Sie waren der Hilfeschrei eines Systems, das nicht mehr konnte. Genau wie meins.

Ich hatte mich verloren. Und Fina zeigte es mir. Gnadenlos. Liebevoll. Unerbittlich.

Der Weg zurück zu mir und zu Fina

Labrador Fina und Katrin, wie sie ihr den Magneten über den Kopf rollt.

In meiner Verzweiflung fand mich in einem Onlinekurs auf einmal der Emotionscode®. Eine Methode der Energiearbeit, die mithilfe des Unterbewusstseins emotionale Blockaden löst und dem Körper ermöglicht, sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

Ich begann, mit Fina zu arbeiten. Ich lernte den kinesiologischen Muskeltest. Eine wahre Herausforderung für mich, vom Kopf ins Herz zu kommen. Doch ich übte und übte. Trainierte in der Meditation, in den gedankenleeren Raum zu kommen, denn nur so konnte ich mit dem Unterbewusstsein kommunizieren. Ich wurde immer sicherer und so konnte ich bald austesten, welche Emotionen in ihr feststeckten. Angst. Unsicherheit. Panik. Das Gefühl, selbstverständlich genommen und nicht genug zu sein. Übernommene Emotionen – von mir.

Dann wagte ich den nächsten Schritt: Ich arbeitete mit mir selbst.

Was ich fand, erschütterte mich. Jahrelang unterdrückte Gefühle. Traurigkeit. Wut. Angst, Wertlosigkeit, Ohnmacht. Das Gefühl, nicht gesehen zu werden. Der Glaubenssatz: „Ich bin nur wertvoll, wenn ich für andere da bin."

Sitzung für Sitzung löste ich diese alten Lasten. Und mit jeder gelösten Emotion spürte ich: Etwas verändert sich. In mir. Und in Fina.

Das Wunder: Seit es mir gut geht, geht es auch Fina gut

Katrin und ihre Hündin Fina stehen nebeneinander am Strand und blicken gemeinsam aufs Meer, die Arme weit ausgestreckt – Symbol für Verbundenheit, Vertrauen und ihren gemeinsamen Lebensweg

Heute, Jahre später, ist Fina ein anderer Hund. Und ich bin eine andere Frau.

Fina gräbt kaum Löcher mehr. Sie hat gefunden, wonach sie suchte: Ruhe. Vertrauen. Ein Zuhause in sich selbst, weil auch ich meins gefunden habe.

Sie frisst nicht mehr alles im Garten. Die innere Leere ist wohl gefüllt. Mit Präsenz. Mit Liebe. Mit dem Gefühl, genug zu sein.

Beim Spazierengehen läuft sie entspannter neben mir. Sie zieht nur noch selten. Sie ist bei mir, weil auch ich endlich bei mir bin. Ich bin nicht mehr überall, nur nicht hier. Ich bin präsent. Für sie. Für mich. Für den Moment.

Vor anderen Hunden zeigt sie sich immer selbstbewusster. Sie macht sich nicht mehr so klein. Sie kennt ihren Platz besser. Sie weiß: Ich bin gut, so wie ich bin. Weil auch ich das endlich weiß.

Die Schwächeanfälle? Verschwunden. Ihr Körper ist im Gleichgewicht. Weil auch meiner es ist.

Wir sind ein Team geworden. Ein eingespieltes, vertrauensvolles Team. Und das Schönste: Heute zeigt mir Fina durch ihr Verhalten immer noch, was ich gerade brauche, doch ich erkenne es schneller und kann meinen Kurs gleich korrigieren.

Wenn ich beispielsweise auf unserem Spaziergang in Gedanken versunken schon wiedermal beim nächsten Schritt bin und mich in Plänen zu verlieren drohe, die ich an dem Tag unbedingt noch umsetzen möchte, bleibt sie plötzlich auffallend lange an einem bestimmten Ort zum Schnüffeln stehen oder startet im Freilauf einfach ihren eigenen Erkundungsweg. Eine Einladung an mich: Halte inne. Komm zurück. Sei ganz im Moment.

Und ich? Ich spüre durch unsere starke Verbindung, wann sie meine Unterstützung braucht und helfe ihr mit meiner Energiearbeit.

Was Dein Tier Dir über Dich verrät

Vielleicht liest Du diese Geschichte und denkst: „Das klingt verrückt." Oder vielleicht denkst du: „Oh mein Gott, das bin ja ich."

Tiere sind ehrlich. Sie haben keine Masken. Keine Strategien. Keine mentalen Filter. Sie spüren, was ist. Und sie zeigen es.

Wenn Dein Hund ängstlich ist: welche Ängste trägst Du?

Wenn Deine Katze sich zurückzieht: wo ziehst Du Dich zurück?

Wenn Dein Pferd nicht zur Ruhe kommt: wo kommst Du nicht zur Ruhe?

Wenn Dein Tier körperliche Symptome zeigt, für die der Tierarzt keine Ursache findet – welche ungelösten Themen trägst Du in Dir?

Tiere spiegeln uns. Nicht, um uns zu bestrafen. Sondern um uns zu zeigen: Hier darfst Du hinschauen. Hier ist etwas im Ungleichgewicht. Bei mir und bei Dir.

Und das Wunderbare: Wenn Du Dich veränderst, verändert sich auch Dein Tier und Dein ganzes Familiensystem.

Nicht immer. Nicht automatisch. Aber oft. So oft, dass ich es in meiner Arbeit immer wieder erlebe.

Die Einladung an Dich: Schau hin

Wenn Dein Tier gerade Verhaltensänderungen zeigt, wenn es leidet, wenn etwas nicht stimmt, dann lade ich Dich ein, Dir diese eine Frage zu stellen:

„Was hat der Zustand meines Tieres mit MIR zu tun?"

Nicht, um Dir Schuld zu geben. Nicht, um Dich schlecht zu fühlen. Sondern um hinzuschauen. Um zu erkennen. Um Dich wieder wohlzufühlen.

Denn wenn Du Deine Blockaden löst, schenkst Du nicht nur Dir selbst Freiheit. Du schenkst sie auch Deinem Tier.

Fina ist meine größte Lehrmeisterin

Fina hat mich auf meinen Herzensweg zurückgebracht. Sie hat mir gezeigt, wer ich wirklich bin. Sie hat mich gelehrt, hinzuhören, auf mein Inneres, auf meine Bedürfnisse, auf die leise Stimme, die ich so lange ignoriert hatte.

Und sie ist bis heute meine treueste tierische Begleiterin. Nicht nur auf unseren Spaziergängen. Sondern auf meinem Lebensweg.

Deshalb trägt auch meine Praxis ihren Namen: Kafina.

KA – meine Initialen, Katrin.
Fina – meine vierbeinige Lehrmeisterin.

Zusammen. Weil sie Teil von mir ist. Weil sie mich geformt hat. Weil sie mir gezeigt hat, dass wahre Heilung immer bei uns selbst beginnt.

Wenn Du gerade merkst, dass Dein Tier Dir etwas zeigen möchte, wenn Du spürst, dass hinter seinem Verhalten mehr steckt, dann lade ich Dich herzlich ein:

Lass uns gemeinsam hinschauen und zuhören

Mit dem Emotionscode® und dem Body Code™ kann ich die Gefühlswelt Deines Tieres sichtbar machen und die Blockaden lösen, die es belastet. Und oft zeigt sich: Wenn wir bei DIR etwas lösen, löst sich auch bei Deinem Tier etwas.

Weil ihr verbunden seid. Weil Liebe verbindet. Weil Wohlbefinden ansteckend ist.

Jeder Wandel beginnt in Dir 💫
Katrin Strabel

Kafina Coaching – Ganzheitliche Energiearbeit im Nürnberger Land

P.S.: Wenn Dich diese Geschichte berührt hat, teile sie gerne mit anderen Tierbesitzern. Vielleicht ist sie genau die Einladung, die gerade jemand braucht, um hinzuschauen und zuzuhören.

Adresse

Katrin Strabel
Von-Furtenbach-Str. 18
91244 Reichenschwand

So findest Du mich

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Hinweis

„Als psychologische Beraterin und Coachin, führe ich Beratungen und Anwendungen im Sinne des freien Gesundheitsberufs durch. Im Gegensatz zum Heilpraktiker und Arzt, stelle ich keine Diagnosen, führe keine medizinischen Untersuchungen und Behandlungen durch und gebe kein Heilversprechen. Meine Sitzungen dienen dem Zwecke der Gesundheitsvorsorge, der Entspannung, des Wohlbefindens und deiner Persönlichkeitsentwicklung. Dies kann auch bei bereits bestehenden Erkrankungen eine wertvolle Unterstützung sein, um zu lernen, was man selbst für eine stabile Gesundheit tun kann und gleichzeitig ersetzt meine Arbeit keinen Arztbesuch."